Für ihr herausragendes Engagement in der Förderung von Kunst und Kultur hat Carolina D’Amico heute das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Kultursenator Dr. Carsten Brosda überreichte die Auszeichnung gestern im Turmsaal des Hamburger Rathauses.
Carolina D’Amico, gebürtige Italienerin, lebt seit den 1970er Jahren in Hamburg und hat mit der Gründung der Carolina D’Amico Stiftung für Kunst und Kultur im Jahr 2011 die Hamburger Kulturlandschaft maßgeblich bereichert. Die Stiftung hat seither über 30 Projekte realisiert, zahlreiche Ausstellungen und Kataloge gefördert und insbesondere junge Künstler:innen unterstützt. Mit Preisen wie dem City Kunstpreis und dem Preis für zeitgenössisches Kunsthandwerk setzt sich D’Amico nachhaltig für die Sichtbarkeit und Förderung des künstlerischen Nachwuchses ein. Auch in der Corona-Pandemie handelte sie schnell und unbürokratisch, um junge Kunstschaffende in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.
„Carolina D’Amico ist eine Brückenbauerin: zwischen Ländern, Generationen und künstlerischen Disziplinen. Ihr Engagement ist geprägt von Beharrlichkeit, Großzügigkeit und einer tiefen Überzeugung, dass Kunst und Kultur das Fundament einer offenen und lebendigen Gesellschaft sind. Ihr Engagement hat Spuren hinterlassen – in der Hamburger Kunstszene und weit darüber hinaus. Mit ihrem Wirken ist sie ein Vorbild für bürgerschaftliches Engagement und kulturelle Teilhabe”, würdigt sie Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien.
Und Carolina D’Amico selbst freut sich: „Diese Auszeichnung ist eine große Ehre für mich. Ich danke Deutschland. Für das Land möchte ich noch viel mehr tun.“

Bilder: © Behörde für Kultur und Medien Hamburg


