Ende November hat das Hamburger Duo Fjarill mit „Strålande Juletid“ sein elftes Album herausgebracht. Aino Löwenmark und Hanmari Spiegel haben es der Magie und Stille der Winterzeit gewidmet und möchten mit ihm zu einer besonderen Reise durch die nordische Weihnachtslandschaft einladen. Das ruhige und meditative Album bietet inmitten der hektischen Vorweihnachtszeit Raum für Frieden, Licht und Zuversicht.
Eigentlich wollte Fjarill gar kein Weihnachtsalbum veröffentlichen. „Es gibt schon so viele und wir machen sowieso schon so ruhige Musik“, sagt Aino Löwenmark. „Genau und unser im Dezember 2016 erschienenes Album ‚Stilla Tyd‘ – was so viel wie stille Zeit/Weihnachtszeit bedeutet – haben wir immer so ein bisschen als inoffizielles Weihnachtsalbum gesehen, obwohl es keine Weihnachtslieder enthält, sondern ruhige, meditative Songs“, ergänzt Hanmari Spiegel. Zum Glück haben die beiden es sich anders überlegt und das hatte einen guten Grund: „Es war ein Wunsch unserer Fans“, sagt Aino Löwenmark lächelnd, „es gab eine große Nachfrage nach schwedischen Weihnachtsliedern.“ Und so enthält das elfte Album acht schwedische Traditionals und fünf eigene Kreationen. „Mit Texten von uns, in denen es um Ruhe, Frieden und Besinnlichkeit geht, aber auch um die Schönheit der Natur. Es ist ein Album zum Loslassen und Entspannen in diesen unruhigen Zeiten.“
Das passt mehr als perfekt, denn die Musik von Fjarill ist geprägt von einer natürlichen Klarheit, die ihre Wurzeln im hohen Norden hat. Aino Löwenmark, aufgewachsen im schwedischen Dalarna, bringt mit ihrer Stimme und am Klavier die schwedische Weihnachtstradition zum Klingen. Lieder wie „Jul jul strålande jul“ oder „Nu tändas tusen juleljus“ sind in ihrer Heimat Teil des Herzschlags der kalten Jahreszeit – Lieder, die Licht in die Dunkelheit tragen, Hoffnung schenken und Gemeinschaft stiften. Hanmari Spiegel, gebürtige Südafrikanerin, erweitert das nordische Klangbild mit Geige, Klavier und einer globalen Musikalität.
Ein besonderes Lied ist Fjarills Interpretation von Jean Sibelius’ „Julvisa“, das die stille Sehnsucht und den feinen Zauber der nordischen Weihnacht einfängt. Zwei weitere Höhepunkte: Der augenzwinkernde Klassiker „Hej tomtegubbar“ und das poetische „Bethlehems stjärna“ erhalten durch den Pianisten Bene Aperdannier eine zusätzliche Klangfarbe, während der Gitarrist Ulrich Rode „Nu tändas tusen juleljus“ eine besondere Tiefe verleiht. Produziert wurde das Album im Waldenstudio Hamburg von Jürgen Spiegel, seines Zeichens Schlagzeuger des renommierten Tingval Trios – und nicht zuletzt Ehemann von Aino Löwenmark. Das Mastering übernahm wieder einmal Stefano Amerio im Artesuono Studio in Italien – ein Qualitätsmerkmal, das für den warmen, klaren Sound von „Strålande Juletid“ steht. In den eigens geschriebenen Liedtexten, etwa im Stück „Peace“, geht es um das Innehalten, das Erinnern an das Licht, um einen Raum, in dem Gedanken zur Ruhe kommen und Hoffnung hörbar wird. Mit ihrem Weihnachtsalbum „Strålande Juletid“ möchten die beiden dazu einladen, die Feiertage mit offenen Ohren und Herzen zu erleben.
Fazit der Redaktion: „Dazu passt ihre ruhige und meditative – manchmal auch melancholisch wirkende – Musik auf dem 11. Album perfekt. Man kann gut darin versinken und sich in andere Welten träumen – abschalten vom stressigen Alltag klappt so auf eine wundervolle Art und Weise.“

Strålande Juletid, Fjarill, im Label Butter & Fly Records, 20€
Mehr Infos zum Duo gibt es HIER.
Foto: Aino Löwenmark und Hanmari Spiegel (r.) haben mit ihrem elften Studioalbum ihr erstes Weihnachtsalbum rausgebracht – es entführt mit zarten Tönen in den hohen Norden. © Anne de Wolff


