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Samstag, 28 November 2020
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    „Grünes Gold“ – Schönheitstrend Cannabis

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    Die Beauty-Welt ist aktuell süchtig nach einem neuen Inhaltsstoff. Cannabis-Kosmetik ist hoch im Trend, denn es soll nicht nur glücklich, sondern auch schöner machen und nicht nur Falten reduzieren, sondern auch für Entspannung ohne Rausch verhelfen!

    Ob Bodylotion, Gesichtsmaske oder Wimperntusche – der Inhaltsstoff Cannabis ist neuerdings in vielen Schönheitsprodukten zu finden. Während Hanf schon seit mehreren tausend Jahren in der Medizin verwendet wird, ist der Hype darum in der Kosmetik relativ frisch. „Grünes Gold“ wird die Pflanze auch genannt. Entzündungshemmend und regenerierend sei sie und wirke sich besonders positiv auf trockene Haut oder Reizungen aus. Auch gegen Falten könnten Cannabinoide den Kampf antreten und diese minimieren.
    Während das „Wundergewächs Hanf“ anfänglich nach kiffenden Jugendlichen oder Hippiezeiten klingt, ist dieser Wirkstoff aktuell ein neuer Tipp in der Beautybranche.

    Wichtig ist hierbei zu unterscheiden!

    Während psychaktives Tetrahydrocannabinol (abgekürzt THC) high macht, ist Cannabidol (abgekürzt CBD) Bestandteil pflegender Kosmetik und versetzt nicht in Rauschzuständen. Zwar ist die Welt der Kosmetik diesem Inhaltsstoff wie im Rausch verfallen, abhängig oder high macht CBD allerdings nicht.

    Aus den Hanfsamen wird der sehr fettsäurehaltige Stoff CBD in Ölform gewonnen.

    Aus den Hanfsamen wird dieser Stoff als Öl gewonnen. Da dieses Öl einen enorm hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren von ca. 80 Prozent hat, wirkt es sich besonders pflegend auf Haut und Haar aus.

    Keines dieser Produkte macht Sie high, aber sie sind definitiv high-end!“, schrieb The Business of Fashion, die selbst ernannte Ökonomie- und Newsbibel der Lifestylebranche. Ein weiterer Pluspunkt sei tieferer Schlaf durch Hanfprodukte, da diese zu einer besseren Gesundheit verhelfen sollen. Durch die entspannende Wirkung weniger Tropfen CBD-Öls, beispielsweise in Kapseln, Cremes, Badezusätzen oder auch Lebensmitteln, könnten die bisher teilweise zur Entspannung beliebten Cookies oder Joints in den Hintergrund rücken.

    Facts:
    Sowohl Cannabis als auch Hanf kommen zwar aus derselben Mutterpflanze Cannabis sativa, sind aber nicht identisch.
    Mit Industriehanf ist die Pflanze gemeint, die u.a. zur Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln oder Beautyprodukten verwendet wird. Cannabis wiederum wurde durch Kreuzungen zu einem hohen Anteil des psychoaktiven Cannabinoids THC gezüchtet, welches berauschende Wirkung haben kann.
    Wie erwähnt findet Cannabis auch in der Medizin Verwendung und wird beispielsweise zur Schmerztherapie als verschreibungspflichtiges Arzneimittel eingesetzt. In diesem Fall wird von Cannabis oder Medizinhanf gesprochen.
    Die Inhaltsstoffe THC und CBD voneinander zu trennen ist ein aufwendiges Verfahren.

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